Projekte: Kinder

Hilfe für Straßenkinder in León, Nicaragua

Ein Projekt des Vereins “Niños y Niñas del Fortín, León“ in Zusammenarbeit mit dem Nicaragua Verein Hamburg

Das Projekt Chavaladas …leistet seit Jahren sehr erfolgreiche Arbeit mit Kopf, Herz und Hand! Die MitarbeiterInnen holen Kinder und Heranwachsende in besonders schwierigen Lebensverhältnissen zurück in die Gesellschaft, ins Familienleben und vor allem auch in die Schule. Straßenkinder mit Missbrauchs- und Drogenerfahrungen sind Kinder, die Hilfe bitter nötig haben! Die MitarbeiterInnen des Projekts stabilisieren die sozialen Bezüge der Kinder durch ein Programm integraler Intervention, das auf Prävention und Sensibilisierung beruht.

Für € 21,00 bekommt ein Kind

in einer Woche:

  • Täglich ein gesundes Essen und Getränke von Montag bis Freitag: Für Kinder, die besonders gefährdet sind und im Projekt übernachten, gibt es auch Frühstück und Abendessen sowie Essen an den Wochenenden.
  • Medizinische und Psychologische Betreuung zur Überwindung von Krisen hilft sowohl den Kindern und Jugendlichen als auch den Familienangehörigen individuell oder in Gruppen. Darüber hinaus schützen Vorsorgeuntersuchungen, Informationen über Hygiene und Gesundheitserziehung die Kinder.
  • Die Integration der Kinder und Jugendlichen in die Schule erreichen die Projektmitarbeiter vor allem durch Vorbereitung, Nachhilfe und Begleitung.
  • Angebot von Freizeit, Kultur und Sport stärkt das Selbstwertgefühl der Kinder und Jugendlichen. Ihnen stehen neben Spielen und Musikinstrumenten auch Zeichen- und Handarbeitsmaterial und Sportgeräte wie Fußbälle zur Verfügung. Es finden Zirkus-Workshops, Kino-Foren und eigene Aufführungen statt, Ausflüge aufs Land oder zum Meeresstrand sind weitere Freizeitgestaltungen. *
  • Kinder in Krisensituation, die speziellen Schutz brauchen, können vorübergehend oder langfristig in den Räumlichkeiten des Projektes untergebracht und versorgt werden.
  • Die MitarbeiterInnen bilden sich kontinuierlich weiter: Ziel ist es, die professionellen Fähigkeiten und die qualifizierte Erziehungsarbeit aller ProjektmitarbeiterInnen fortwährend zu verbessern und auf dem aktuellsten Stand zu halten.
  • Die Betreuung in „Brennpunkten“ hilft denjenigen Kindern und Jugendlichen, die auf der Straße leben und häufig Drogen konsumieren, aber nicht in das Projekt kommen. Einige von ihnen fassen Vertrauen und bauen schließlich eine Verbindung zum Projekt auf. Ein wichtiges Angebot ist der monatliche Gesundheitstag auf der Straße.*
  • Mit der Mobilen Schule besuchen die MitarbeiterInnen bereits integrierte Kinder und Jugendliche in den verschiedenen Stadtbezirken, begleiten sie weiter und sichern die jährliche Schulanmeldung ab. Sie ermöglicht auch den Zugang zu schulischen Aktivitäten im vertrauten Umfeld.*

Ihre Hilfe kommt an! Im vergangenen Jahr konnten 15 Kinder und Jugendliche in das reguläre Bildungssystem integriert werden! 5weitere Kinder werden im Projekt betreut

  • Außerdem wurde eine par­tielle Betreuung und enge Kommunikation mit 6 Kindern und Jugendlichen aufgebaut, die auf der Straße leben und Drogen konsumieren
  • Das Projekt gewährte für 9 Kinder im Alter von 8-15 Jahren eine intensive Betreuung in Krisensituationen und speziellen Schutz in der Unterkunft des Projekts. Es gibt hier die garantierte Anwesenheit einer ErzieherIn im Nachtdienst und am Wochenende

Weitere Aktivitäten im letzten Halbjahr (2017):

  • 7 Familienbesuche Treffen mit je 8 Familienangehörigen
  • 362 Hausbesuche zur Nachsorge
  • 153 Besuche in Bildungszentren zur besseren Integration und auch Begleitung zur Anmeldung
  • 1 Ausflug aufs Land, Yoga, 1 Kulturnachmittag und eine Vorstellung im städtischen Theater Gitarren Unterricht, Tanzunterricht an
  • 20 Sportvormittagen

Diese Erfolge verdanken die Kinder und Jugendlichen der engagierten Arbeit des Teams in León und u.a. der großzügigen Förderung durch die Stiftung pro iuventute Hamburg, der Kirchengemeinde Steinbeck und Ihrer Spende!! * Wegen der schwierigen aktuellen Situation in Nicaragua sind Engpässe bei der Versorgung der Kinder gekommen, einige wichtige Aktivitäten können nicht angeboten werden, ein Teil des Personals musste gekündigt werden, da anderer Organisationen ihre Unterstützung einstellen mussten

Das Projekt braucht mehr dann je unsere Hilfe!

Wir bitten Sie um Spenden für dieses wichtige Projekt:

Stichwort: Chavaladas + Postadresse für die Spendenbescheinigung

Der Verein „Asociación Niñas y Niños del Fortín (ANF) ist bei Kindern und Jugendlichen in Situationen starker sozialer Ausgrenzung seit 1995 aktiv. Seine wichtigsten Maßnahmen werden über zwei Projekte durchgeführt: „Kinder von El Fortín“ und “ Chavaladas“

Kinder von El Fortín: Kinder und Jugendliche, die Müll sammeln/sammelten

Im Projekt „Kinder von El Fortín“ konzentriert sich die Arbeit auf die umfassende Be­treuung von etwa 150 Kindern die durch Müllsammeln ihre Nahrung oder andere Grund­bedürfnisse befriedigen. Nicht selten müssen sie ihren Beitrag zum Unterhalt der ganzen Familie durch Sammeln von wiederverwertbaren Materialien (Kunststoffe, Glas Metalle, usw.) leisten. Dabei erhalten sie nicht einmal gerechte Preise.

Die Kinder, die dieser Arbeit auf Mülldeponien, Straßen und illegalen Müllkippen – bei Tag oder Nacht – nachgehen gehen nicht zur Schule. Oft  verlassen und  wiederholen sie Klassen oder beginnen die Schulbildung erst spät. Diese Situation beeinträchtigt die familiären Beziehungen sowie  ihre physische, psychische und emotionale Gesundheit sehr negativ.

Eine durchschnittlich 6-köpfige Familie verdient mit dem Sammeln von Müll ca.  US $1.00 bis US $3.00 pro Tag! Das bedeutet, dass nicht genug Einkünfte zu Verfügung stehen um die Grundbedürfnisse zu befriedigen. Die Kinder leiden unter Mangelernährung, Hautproblemen, geringem Selbstwertgefühl und häuslicher Gewalt.

Wegen ihrer Arbeit haben die Kinder keinen Zugang zu gesunden Freizeitbeschäftigungen. Dieses wiederum erhöht die Risikofaktoren, die die Kinder und Jugendlichen zu möglichem Drogenkonsumenten machen können.

Die umfassende Betreuung für Kinder und Jugendliche im Projekt beinhaltet schulische Hilfe, tägliches von der Familien zubereitetes Essen um das Ernährungsniveau zu verbessern, Besuch von Schule, Unterstützung der Familien bei der Verringerung des häuslichen Gewaltpotenzials durch Kenntnis und Umsetzung der neuen Modelle von Familienbeziehungen sowie Freizeitaktivitäten, Spiel, Sport und Kultur als das Erleben der eigen (Menschen-) Rechte.

Auch die Eltern der Kinder bekommen konstante Unterstützung durch das Angebot von Seminaren gegen Gewalt.
Prävention an den Brennpunkten ist wichtig um zu vermeiden, dass die Kinder Drogenabhängig werden.

Den Erfolg dieser Maßnahmen verdank das Projekt dem engagierten Einsatz des Fachpersonals und der finanziellen des Nicaragua Vereins, der Ihre wertvollen Spenden dort sparsam und zielgerichtet einsetzt. In diesem Rahmen kooperieren u.a. auch mit dem  Freundeskreises León Hamburg.

…. für Kinder und Jugendliche aus sehr armen Verhältnissen

Der Verein Las Tias wurde am 16. September 1989 gegründet. Eine Gruppe von Marktfrauen, half aus eigener Initiative und unentgeltlich Kindern und Jugendlichen, die auf der Straße rund um den Markt Santos Bárcenas herum lebten, die offensichtlich Unterstützung brauchten. Aus Dankbarkeit und Zuneigung gaben ihnen die ersten Kinder den Namen „Las Tías“ (Die Tanten)

Gegenwärtig kümmert sich der Verein um Kinder und Jugendliche aus sehr armen Verhältnissen, die kein richtiges Zuhause haben, weil ihre Mütter auf den Märkten arbeiten oder sich als Straßenhändlerinnen betätigen. Teilweise leisten sie selbst Kinderarbeit, sind Kinder von Hausangestellten oder von alleinstehenden Frauen, Kinder, die von den Großeltern, Onkeln oder Geschwistern betreut werden oder in einigen Fällen auch Waisenkinder, um die sich die Nachbarn kümmern.

Aktivitäten:

  • Dafür sorgen, dass die Kinder und Jugendlichen zur Schule gehen.
  • Unterstützung bei den Hausaufgaben
  • Mittagessen
  • Angebot von psychologischer Hilfe die für Kinder  und ihre familiäre Umgebung
  • Aufklärungsseminare für Eltern?
  • Unterstützung durch eine Sozialarbeiterin, die sich in den Schulen und auch zu Hause darum kümmert, dass die Kinder und Jugendlichen Lernerfolge haben und sich gut entwickeln
  • Angebot von Freizeitaktivitäten wie Tanzunterricht, Handarbeiten, Sport (z.B. Fußball, Basketball), Lernspiele oder auch Spazieren gehen.

Ziel des Projektes ist es, dass die soziale Ausgrenzung, die Ungleichheit zwischen Mädchen und Jungen und die Gewalt und Ausbeutung gegenüber Kindern in all ihren Formen vermindert werden. Außerdem soll Unterernährung und gesundheitlichen Fehlentwicklungen  u.a. mit Sport- und Freizeitprogrammen entgegenwirkt werden.

Diese Programme könnten die Tias ohne die internationale Unterstützung, nicht durchführen. Seit den 1980er Jahren gibt es eine enge Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen Hamburg und León. Im Moment werden dank der Hilfe aus Hamburg 80 der sechs- bis dreizehnjährigen Kinder direkt unterstützt; sie erhalten Essen, schulische Unterstützung und erfahren weitere Für- und Vorsorge.

Wir bitten Sie um Spenden für dieses Projekt:

Stichwort: KINDER + Postadresse für die Spendenbescheinigung